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Zahn A-Z Glossar

In unserem Glossar finden Sie weiterführende Erläuterungen zu unseren Leistungen, unserer technischen Ausstattung sowie Erklärungen zu Fachbegriffen und Abkürzungen:

Air-Flow®-System

Das Air-Flow®-System kommt insbesondere bei der professionellen Zahnreinigung zum Einsatz, wenn zum Beispiel Genuss- und Nahrungsmittelverfärbungen (Nikotin, Kaffee, Tee, Rotwein) auf den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden sollen. Das aus der Düse geblasene Pulver-Wasser-Luft-Gemisch wird über die Zahnoberflächen (nicht das Zahnfleisch) geführt und kann so auch hartnäckige Verfärbungen von der Zahnoberfläche entfernen. Im Gegensatz zu Ultraschallgeräten sind Pulver-Wasser-Strahlgeräte für die Zahnstein-Entfernung nicht geeignet. Nach der Reinigung ist eine lokale Fluoridierung zu empfehlen.

Aktivator

Der Aktivator ist ein funktionskieferorthopädisches Gerät, das aus einem Kunststoffblock und wenigen Drahtelementen besteht. Er ist das älteste Gerät in der Kieferorthopädie und wird bei Distal- und Tiefbissen während der Wachstumsphase eingesetzt. Einzelzahnbewegungen sind in der Regel nicht möglich.

Aligner (Zahnfehlstellungskorrektur)

Unsere Zähne sind unsere Visitenkarte und damit entscheidend für den Eindruck, den wir bei anderen Personen hinterlassen. Ob schiefe Schneidezähne, Engstände, Lücken oder jede andere Form von Zahnfehlstellung – Erwachsene leiden besonders darunter. Mit Hilfe der Aligner-Technologie können wir Ihre Zähne in eine harmonische Position bringen, ohne Klammern oder sichtbare Zahnspange. Durchsichtige, herausnehmbare Schienen ermöglichen eine Behandlung, die von Ihrer Umgebung nicht wahrgenommen wird. Bevor die Behandlung begonnen wird, demonstrieren wir Ihnen an einem individuell für Sie angefertigten Zielmodell, wie das Behandlungsergebnis sein wird.

Allergie und Implantate

Implantate gibt es seit über vierzig Jahren. In dieser langen Zeit ist noch keine Unverträglichkeit gegen Titanimplantate bekannt geworden. Das Material hat keine allergenen Bestandteile und verhält sich im Körper völlig neutral.

Alter und Implantate

Das Knochenwachstum sollte zum Zeitpunkt der Implantation abgeschlossen sein. Davon kann man im Schnitt bei einem Alter von 18 Jahren ausgehen. Mädchen sind meist etwas früher ausgewachsen als Jungen. Im Zweifelsfall lässt sich dies anhand einer Röntgenaufnahme der Handwurzel feststellen.

Um mit Implantaten neue Lebensqualität zu gewinnen, ist es grundsätzlich nie zu spät. Die Behandlung ist so risikoarm, dass man sich durchaus auch noch mit über 80 oder 90 Jahren Implantate einsetzen lassen kann. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Solange Sie sich guter Gesundheit erfreuen, können Sie auch Implantate bekommen.

Ästhetische Zahnheilkunde

Zu den Möglichkeiten der ästhetischen Zahnheilkunde gehört das Bleaching oder der Einsatz von Veneers.

  • Bleaching
    Wer eine Aufhellung der Zähne um mehrere Nuancen wünscht, kann sich die Zähne professionell in unserer Praxis bleachen lassen. Saubere, weiße Zähne sind ein Zeichen von Vitalität und Attraktivität. Durch innere und äußere Einflüsse werden die Zähne mit der Zeit dunkler. Im Kristallgefüge des Zahnschmelzes lagern sich verfärbende Stoffe zum Beispiel aus Genussmitteln wie Tabak, Tee, Kaffee oder Rotwein ab. Zudem verändern sich die Zähne im Alter. Ein professionelles Bleaching ist eine Möglichkeit, um wieder zu einem strahlenden, gesunden Lächeln zu kommen. Bevor mit einer sogenannten Bleaching-Therapie begonnen wird, sollten Sie mit uns über Ihre Wünsche und unsere Möglichkeiten sprechen.

  • Veneers
    „Veneer“ ist Englisch und bedeutet „Fassade“ oder „Furnier“. Veneers sind sehr dünne, leicht transparente Keramikschalen für die Frontzähne. Sie werden mit einem speziellen Kleber auf den Zähnen befestigt. Man unterscheidet zwischen herkömmlichen Veneers – diese werden aus Keramik gefertigt und sind bis zu einem Millimeter dick – und so genannten Non-Prep-Veneers: Diese sind aus Kunststoff und lediglich bis zu 0,3 Millimeter dick. Der Vorteil: Sie können auf die Zähne geklebt werden, es muss keine Zahnsubstanz entfernt werden wie bei der herkömmlichen Variante. In diese Kategorie fallen auch die sogenannten Lumineers (Markenname).
    Veneers beinhalten zahlreiche Vorteile: Das keramische Material ist sehr gut verträglich und es lagern sich weder Plaque noch Zahnstein ab. Der große Vorteil gegenüber Kronen ist, dass nur eine sehr geringe Menge an Zahnsubstanz für das Aufbringen der Veneers abgetragen werden muss. Wer sich einmal für Veneers entschieden hat, muss sie für den Rest seines Lebens tragen. Nur bei Non-Prep-Veneers bleibt der gesunde Zahn vollständig erhalten, sie können rückstandslos vom Zahn entfernt werden.
    Da es sich um eine ästhetische oder kosmetische Behandlung handelt, beteiligen sich die Krankenkassen nicht an den Kosten. Auch bei Veneers ist eine gute Mundhygiene wichtig, um zu verhindern, dass sich am Rand der Veneers Karies bildet oder das Zahnfleisch zurückgeht.

Behandlungsablauf Implantation

In einem ausführlichen Beratungsgespräch erfahren Sie den für Ihre persönliche Situation erforderlichen Behandlungsablauf. Anschließend erhalten Sie einen Heil- und Kostenplan, dem Sie die genauen Kosten für Ihre individuelle Implantatbehandlung entnehmen können. Diesen reichen Sie bei Ihrer Krankenkasse ein, die Sie über Ihren Eigenanteil und die Erstattungsmöglichkeiten informiert. Nachdem die Kostenfrage geklärt und die Entscheidung für ein oder mehrere Implantate gefallen ist, werden eventuell nötige Vorbehandlungen Ihrer natürlichen Zähne oder Ihres Zahnfleisches besprochen. Generell werden implantologische Lösungen immer unter dem Gesichtspunkt der Sanierung des gesamten Gebisses durchgeführt. Für eine Implantation sind eine ausführliche Diagnostik und Behandlungsplanung notwendig. Um Risiken zu vermeiden, wird in der Anamnese auch Ihre allgemeinmedizinische Situation erfasst. Dann wird die Implantation anhand von Röntgenbildern und Gipsmodellen Ihres Kiefers genau geplant. Nach diesen Vorbereitungen können Sie bereits beim nächsten Termin Ihre Implantate bekommen.

Betäubung

Heute werden beschichtete, sehr dünne Kanülen für die zahnärztliche Anästhesie (Betäubung) verwendet. Der tatsächliche Schmerz beim Einstich ist sehr gering. Die Wirkdauer ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Je nach Stoffwechsel und Lebertätigkeit kann sie extrem variieren. Daher gibt es keine exakten Angaben über die Dauer der Spritzenwirkung. Viele Behandlungen sind durch eine Spritze entspannter und ohne unangenehme Gefühle durchführbar. Bei kleinen Behandlungen ist eine Spritze aber nicht zwingend notwendig. Aus Sicherheitsgründen sollte unter Einwirkung einer Betäubungsspritze z. B. nicht mit dem Auto gefahren werden.

Betäubung bei Implantatbehandlungen

Mit einer örtlichen Betäubung kann die Schmerzempfindung im Kiefer vollständig ausgeschaltet werden. Wenn das Implantatbett in den Knochen gebohrt und das Implantat eingesetzt wird, spüren Sie eine Vibration und ein leichtes Druckgefühl, aber keine Schmerzen. Die meisten Patienten empfinden den Eingriff ähnlich wie eine Kariesbehandlung, die ja ebenfalls unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Wenn Sie die Behandlung trotzdem lieber „verschlafen“ möchten, fragen Sie bitte nach.

Bionator

Der Bionator ist ein funktionskieferorthopädisches Gerät, das von Prof. Wilhelm Balters unter ganzheitlichen Gesichtspunkten entwickelt worden ist. Er dient der Korrektur der Bisslage sowie der Harmonisierung des Zusammenspiels von Zähnen, Zunge, Kau- und Nackenmuskulatur. Den Bionator gibt es je nach Anomalie in unterschiedlichen Ausführungen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass mit ihnen weitgehend keine aktiven Kräfte ausgeübt werden, wie beispielsweise direkter Druck oder Zug an einem Zahn. Der Bionator muss ganz locker im Mund liegen. Er darf nicht drücken, klemmen oder in anderer Form hinderlich sein. Beim Einsetzen wird er mit der Zunge in den Mund hinein geholt und mit der Zunge auch wieder herausgeschoben. Beim Tragen sollten die Lippen geschlossen sein und die Atmung durch die Nase erfolgen. Um seine optimale Wirkung zu erzielen, sollte der Bionator täglich etwa 16 Stunden – also teilweise auch tagsüber – getragen werden. Regelmäßige Übungen, die Sprechen, Essen und Atmung betreffen sowie Körper- und Haltungsübungen können die Wirksamkeit der Therapie zusätzlich fördern.

Bleaching

Wer eine Aufhellung der Zähne um mehrere Nuancen wünscht, kann sich die Zähne professionell in unserer Praxis bleachen lassen. Saubere, weiße Zähne sind ein Zeichen von Vitalität und Attraktivität. Durch innere und äußere Einflüsse werden die Zähne mit der Zeit dunkler. Im Kristallgefüge des Zahnschmelzes lagern sich verfärbende Stoffe zum Beispiel aus Genussmitteln wie Tabak, Tee, Kaffee oder Rotwein ab. Zudem verändern sich die Zähne im Alter. Ein professionelles Bleaching ist eine Möglichkeit, um wieder zu einem strahlenden, gesunden Lächeln zu kommen. Bevor mit einer sogenannten Bleaching-Therapie begonnen wird, sollten Sie mit uns über Ihre Wünsche und unsere Möglichkeiten sprechen.

Brücken / Kronen

Die meisten Kronen und Brücken werden aus Metallen bzw. Metalllegierungen hergestellt und mit Keramik in Zahnfarbe verblendet. Die hoch ästhetische Alternative sind Vollkeramiken. Zirkonoxidkeramik ist durch seine hohe Festigkeit besonders gut für implantatgetragenen Zahnersatz geeignet – für einzelne Zahnkronen, aber auch für größere Brücken. Da dieser Zahnersatz das auftreffende Licht genauso reflektiert wie die natürliche Zahnsubstanz, ist er von den natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden.

Cad-Cam-Verfahren

CAD steht für „Computer Aided Design“ – den rechnergestützten Entwurf von Inlays, Teilkronen und Kronen. CAM steht für „Computer Aided Manufacturing“, also die computergestützte Fertigung derselben. CAD/CAM-Zahnersatz wird demnach mit Computerhilfe geplant, entworfen, gestaltet und hergestellt. Die CAD/CAM-Methode beinhaltet zahlreiche Vorteile: Ein wichtiges Argument für die Herstellung von Zahnersatz mittels CAD/CAM ist die hohe Passgenauigkeit, die das Verfahren erzielt. Und: Das Verfahren eignet sich durch die kostengünstige und schnelle Anfertigung für die Dauerversorgung ebenso wie für eine provisorische Versorgung. Auch umfangreiche Zahnersatzkonstruktionen und Implantatsuprakonstruktionen können auf diese Weise gefertigt werden.

Computernavigierte Implantologie

Erfolgte früher beim Setzen von Implantaten eine große Operation, so wurde in den vergangenen Jahren eine wesentlich schonendere Technik entwickelt – die computernavigierte Implantologie. Auf der Basis digitaler Daten entsteht ein dreidimensionales Abbild der Zahn- und Kieferverhältnisse, das für die Herstellung einer 3D-Schablone aus Kunststoff oder Titan genutzt wird. Durch die sehr detailliert und dreidimensional geplante Operation, ergibt sich ein hohes Maß an Funktion und Haltbarkeit des Zahnimplantates sowie ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis. Zudem wird das Risiko postoperativer Komplikationen reduziert.

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Das Craniomandibuläre System besteht aus den Zähnen des Ober- und Unterkiefers, der Kaumuskulatur und den Kiefergelenken. Die wichtigsten Funktionen des Craniomandibulären Systems sind das Kauen und das Sprechen. Störungen in diesem System bezeichnen wir als Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Sie betrifft gleichermaßen Muskel- und Nervenbahnen des Kauapparates. Dies wirkt sich wiederum negativ auf die Muskeln und Nerven von Nacken sowie Rücken aus. Eine Fülle von Beschwerden kann daher als eine direkte Folge von Kieferfehlstellungen auftreten: zum Beispiel schmerzhafte Verspannungen im Nacken, Kiefergelenk- und Ohrenschmerzen, Tinnitus, Migräne, Lichtempfindlichkeit, Zähneknirschen, Probleme bei der Mundöffnung, Schnarchen, Taubheitsgefühl oder Haltungsprobleme. In vielen Fällen geht die CMD mit Fehlstellungen der Zähne einher. Anhand aufwändiger dreidimensionaler Diagnostik wird in unserem zahntechnischen Labor eine funktionstherapeutische Aufbiss-Schiene individuell angefertigt. Das Tragen der therapeutischen Schiene, das zu bestimmten Zeiten erfolgen sollte, lindert die diagnostizierte Fehlstellung des Kiefergelenks. Oftmals sind danach Korrekturen der Zahnstellung, Restaurationen oder das Weitertragen der Schiene notwendig, um beschwerdefrei zu bleiben.

Dentale Fotografie

Die dentale Fotografie dient uns bei anspruchsvollen ästhetischen Behandlungen zum Festhalten der Ist-Situation und der exakten Analyse. Gerade Frontzahnrestaurationen stellen eine hohe Herausforderung dar. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und zielorientiert planen zu können, werden Ihre Zähne und Ihr Lächeln fotografiert. Anhand der grafischen Auswertung der Ist-Situation werden die einzelnen therapeutischen Schritte geplant und mit Ihnen besprochen. So haben Sie einen genauen Überblick über unser individuelles Behandlungskonzept.

Digitale Aktenführung

Mit unserer Praxissoftware und der damit verbundenen digitalen Aktenführung sind sämtliche relevanten Patientendaten sofort an unseren beiden Standorten und in den jeweiligen Behandlungsräumen verfügbar. Mittels Einsatz weiterer digitaler Verfahren – wie digitales Röntgen, digitale Fotografie und intraorale Kameras – stehen uns auch diese Daten unmittelbar zur Verfügung und können mit dem Patienten direkt am Behandlungsstuhl besprochen werden.

Digitales Röntgen

In unserer Praxis erstellen wir diagnostische Röntgenaufnahmen mit moderner digitaler Technik. Unsere Anlage gehört zu den bundesweit ersten, die in allen Bereichen der Zahnheilkunde äußerst scharfe Bilder bei extrem reduzierter Strahlenbelastung liefert.
Über das Computernetzwerk der Praxis sind die Bilder direkt ohne Wartezeit überall abrufbar. Auf diese Weise werden von kleinen Zahnfilmaufnahmen über Tomographien bis hin zu Fernröntgenseitenbildern (zur kieferorthopädischen Vermessung) brillante Darstellungen erstellt. Auch für die schichtartigen Untersuchungen der Kieferstruktur (für z. B. Implantatplanungen) erzielen wir mit dieser Technik herausragende Ergebnisse.

Elektronisches Wurzellängenmessgerät

Auch bei der Wurzelkanalbehandlung setzen wir auf modernste Technik, um für Sie schonend und präzise vorzugehen. Mit Hilfe unseres elektrometrischen Längenmessgerätes ist es möglich, die genaue Länge des Wurzelkanals durch eine hochpräzise Messung des elektrischen Widerstandes zu ermitteln. Die elektrische Messung ist genauer als die reine Röntgendiagnostik, weil sie das tatsächliche Ende des entzündeten Wurzelkanalbereichs ermittelt. Die Kenntnis der exakten Wurzelkanallänge ist Voraussetzung für die nachfolgenden Behandlungsschritte. Auf Grund dieser Vorgehensweise können wir auf einen Teil der sonst erforderlichen Röntgenaufnahmen verzichten.

Fissurenversiegelung

Die Versiegelung ist eine bewährte Maßnahme zur Kariesreduktion. Alle Zähne mit einer durch tiefe Furchen („Fissuren“) zerklüfteten Oberfläche sind besonders kariesgefährdet. Während sich die glatten Zahnflächen in der Regel gut pflegen lassen, sorgt die unregelmäßige Struktur der Kauflächen häufig für Probleme. Selbst bei guter Mundhygiene kann es vorkommen, dass kariesfördernde Bakterien in den Zahnvertiefungen bleiben. Eine Versiegelung der Fissuren kann das Eindringen der Bakterien – und damit die Kariesanfälligkeit – für viele Jahre vermeiden. Daher ist es sinnvoll, bereits bei Kindern und Jugendlichen eine Fissurenversiegelung durchzuführen, sobald die bleibenden Seitenzähne durchgebrochen sind und das gesamte Fissurenrelief erkenn- und erreichbar ist.

Fremdkörpergefühl bei Implantaten

Implantatgetragene Zähne vermitteln Ihnen beim Reden, Essen und Lachen ein ganz natürliches Mundgefühl. Sie spüren keinen Unterschied zu Ihrem natürlichen Gebiss.

Funktionsdiagnostik

Viele Bereiche der Medizin spielen unmittelbar in die zahnärztliche Funktionsdiagnostik hinein. So haben zum Beispiel ein Beckenschiefstand, Beinlängendifferenzen oder Haltungsschäden viel mit den Zähnen zu tun. Warum? Alle Asymmetrien oder Verkrümmungen des Skelettes werden durch die Muskulatur soweit wie möglich kompensiert. Manche Muskelanteile müssen dann Schwerstarbeit verrichten, es kommt zu Myalgien (Muskelverspannungen) – ähnlich einem permanenten starken Muskelkater.

Unabhängig von Asymmetrien oder Verkrümmungen des Skeletts – der Kopf wird immer nach dem Gleichgewichtsorgan und der Horizontkontrolle der Augen ausgerichtet. Das bedeutet, dass alle tieferen muskulären Kompensationsmechanismen im Kopf-Hals-Bereich außer Kraft gesetzt werden. Die Stabilisierung des Kopfes wird vornehmlich durch die Nackenmuskulatur und die Kaumuskulatur erreicht. Denn die vordere Hals- und Gesichtsmuskulatur wird im Wesentlichen von der Kaumuskulatur geprägt und die ist der direkte Gegenspieler der Nackenmuskulatur.

Häufige Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Hals-Wirbelsäulen-Syndrome und selten sogar Tinnitus haben daher direkt mit den Zahnreihen und der Kaumuskulatur zu tun. Bei falscher Lage der Kiefer zueinander, die durch eine ungünstige Verzahnung hervorgerufen wird, reichen manchmal schon minimale Veränderungen, um umfangreiche Krankheitsbilder zu lindern oder zu beseitigen.

Diese Zusammenhänge sind noch längst kein Allgemeinwissen unter den Zahnärzten. Es bedingt ein großes Maß an Fortbildung für den Arzt, um diese Art der Behandlungen erfolgreich durchzuführen. Dazu gehören manuelle Untersuchungsmethoden, aufwändige technische, elektronische Vermessungswerkzeuge zur präzisen labortechnischen Umsetzung und sehr viel Erfahrung.

Funktions-Kieferorthopädie

Die Funktions-Kieferorthopädie beinhaltet eine kieferorthopädische Behandlung, die das Ziel hat, mithilfe von passiv in der Mundhöhle liegenden Apparaturen die Weich- und Hartgewebe des Kausystems funktionell so zu beeinflussen, dass sich die Funktionen der Muskeln umstellen und darauf mit Wachstum und Anpassung reagieren. Der Ansatz besteht darin, dass das Craniomandibuläre System (siehe auch CMD) als eine funktionelle Einheit von Hartgeweben wie den Schädel-, Halswirbelsäulen- und Kieferknochen und den angrenzenden Weichgeweben wie Schulter-, Lippen-, Wangen- und Zungenmuskulatur gesehen wird.

Geräte der Funktions-Kieferorthopädie – wie der Aktivator, der Bionator oder der Funktionsregler –liegen drucklos und passiv im Mund und lenken bei jedem Kieferschluss die zu behebende Anomalie in die angestrebte Schlussbisslage um. Gleichzeitig wird auch die Muskulatur positiv beeinflusst. Durch das Umstellen der Muskulatur wird das funktionelle Gleichgewicht natürlich und sanft stabilisiert.

Für die Beseitigung von Störungen und die Förderung von muskulären Strukturen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die sich im Wesentlichen in drei Gruppen unterteilen lassen: so genannte bimaxilläre Geräte, bei denen der Ober- und Unterkiefer von einer einzigen Apparatur gefasst wird; Doppelplattensysteme, welche die Bewegungen und Lage des Unterkiefers und der Zunge durch spezielle Vor- oder Rückschubelemente beeinflussen und Geräte nach dem Prinzip der Mundvorhofplatte, die Lippen- und Wangenmuskulatur von den Zähnen und zahntragenden Knochenstrukturen fernhalten. Wichtig für den Erfolg einer Funktions-Kieferorthopädie ist die Mitarbeit des Patienten. Das Gerät sollte im Regelfall 16 Stunden täglich getragen werden. In der Anfangszeit haben Patienten häufig mit Sprachproblemen und Speichelfluss zu kämpfen. Das legt sich jedoch schnell wieder.

Füllungen

Eine hochwertige Füllungstechnik ist für uns selbstverständlich. Von der einfachen Kunststofffüllung bis zur Metallguss- oder Keramikfüllungen bieten wir Ihnen konservierende Zahnheilkunde auf hohem Niveau an. Wir haben uns entschieden, in unseren Praxen kein Amalgam zu verwenden, auch wenn Schäden durch diesen Füllstoff wissenschaftlich nicht bewiesen werden konnten.

  • Keramikfüllung
    Zumindest nach Aussagen der Dentalindustrie ist eine Keramikfüllung gleichwertig zu einem Metallguss (im Volksmund Goldfüllung). Sie ist technisch sehr aufwändig und auch kostenintensiv, bietet aber mit großem Abstand das natürlichste Aussehen. Die Erfahrungen, die Zahnärzte mit diesen „Keramikinlays“ seit vielen Jahren in den Praxen und Universitäten sammeln, sind vielversprechend. Der Vergleich mit der Goldfüllung in puncto Haltbarkeit kann aber erst in einigen Jahren bis Jahrzehnten stattfinden.
  • Kunststoff
    Kunststoff ist im Frontzahnbereich das Mittel der Wahl. Diese Bereiche, die in ihrer Kaufunktion weniger belastet sind, können schon aus kosmetischen Gründen nicht mit Gold oder Amalgam versorgt werden. Die Einfärbung dieser Komposit-Kunststoffe in Zahnfarbe sorgt für eine gute Ästhetik. Im Laufe von Jahren kann eine Verfärbung eintreten. Dann müssen diese Füllungen ausgetauscht werden. Für den Seitenzahnbereich bleibt Kunststoff jedoch immer ein Provisorium. Auch die modernen Hightech-Materialien sind wahrscheinlich nicht annähernd so dauerhaft wie Keramik oder Edelmetall. Durchschnittliche Liegezeiten von ca. drei bis vier Jahren scheinen realistisch zu sein.
  • Metallguss
    Metallguss (im Volksmund Goldfüllung) ist eine sehr haltbare Füllungsart. Sie bietet bei sorgfältiger Vorarbeit, Fertigung und Zementierung sicherlich im Vergleich zu den anderen Techniken eine gute und dauerhaft stabile Versorgung.

 

 

Herzschrittmacher und Implantate

Implantate haben keine elektromagnetische Wirkung. Sie stellen deshalb keine Gefahr für die Funktion Ihres Herzschrittmachers dar.

Hygienestandards

Ihr Vertrauen ist uns wichtig. Für die Qualität unserer Arbeit sowie für Ihre und unsere Sicherheit ist die allgemeine und persönliche Hygiene von großer Bedeutung. Wir legen großen Wert auf die Aktualisierung unseres speziellen Fachwissens für dieses besondere Arbeitsfeld. Die Anforderungen für die Durchführung der Hygienemaßnahmen und -organisation sind insbesondere definiert im Infektionsschutzgesetz, im Medizinproduktegesetz (mit Risikoeinstufung für Instrumentengruppen), in der Medizinprodukte-Betreiberverordnung und in den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes. Hygiene und Infektionsschutz sind uns wichtig.

Implantate und Prothesen

Wenn die vorhandene Prothese eine optimale Belastung der Implantate und eine gute Kaufunktion gewährleistet, ist es durchaus möglich, sie für eine Implantatbefestigung umzuarbeiten. Fragen Sie bitte nach, wir empfehlen Ihnen die beste Lösung.

Eine herkömmliche Prothese sollte nachts herausgenommen werden, weil sie sich im Schlaf lösen kann und möglicherweise den Rachen bzw. die Atemwege blockiert. Eine implantatgestützte Prothese sitzt normalerweise so fest, dass sie nachts getragen werden kann. Wenn Sie möchten, können sie Ihre Prothese rund um die Uhr tragen.

Implantation bei ambulantem Eingriff

Das Einsetzen der Implantate in den Kieferknochen wird in örtlicher Betäubung schonend und sicher durchgeführt. Auch mehrere Implantate können in der Regel problemlos in einer einzigen Sitzung gesetzt werden.

Individualprophylaxe für Kinder und Jugendliche

Grundsätzlich richtet sich die Leistung an alle Versicherten zwischen dem 6. und 18. Lebensjahr und auf Wunsch selbstverständlich darüber hinaus. Bereits die Pflege der Milchzähne hat entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des gesamten Gebisses. Die Vorsorgeuntersuchung besteht aus mehreren Bestandteilen:

  • Erhebung des Mundhygienestatus mit Anfärben der Zähne
  • Altersgerechte Vermittlung der richtigen Zahnputztechnik
  • Motivation zur täglichen richtigen Mundhygiene
  • Ggf. Zahnsteinentfernung
  • Reinigung und Politur aller Zahnoberflächen
  • Bei Bedarf Versiegelung der Backenzähne (Fissurenversiegelung)
  • Fluoridierung

Internes Qualitätsmanagement

Unser internes Qualitätsmanagement hilft uns, die täglichen Abläufe kontinuierlich zu optimieren und Ihre Zufriedenheit weiter zu erhöhen. Alle Arbeitsabläufe und Behandlungsschritte, von der Terminvergabe über die Aufbereitung der Instrumente und die zahnärztliche Behandlung bis hin zur Leistungsabrechnung und zum Finanzierungsservice, werden in Bezug auf Qualität geplant, dokumentiert, geprüft und ständig verbessert. Die Patienten und ihre Zufriedenheit stehen auch hierbei immer im Mittelpunkt unseres Handelns.

Intraorale Kamera

Eine intraorale Kamera (Mundkamera) ermöglicht es, selbst kleinste Defekte im Mund auf ein Vielfaches zu vergrößern und in Echtzeit auf einen Monitor zu übertragen. Sie wird in vielen Bereichen der Zahnheilkunde eingesetzt: so zum Beispiel in der Prophylaxe (professionelle Zahnreinigung), bei einer Parodontitis (Zahnfleischerkrankung) oder in der Endodontie (Wurzelkanalbehandlung).

Keimanalysen

Ursächlich für Parodontitis sind viele Faktoren. Eine zentrale Rolle spielen Bakterien, die zu einer Entzündungsreaktion im Zahnfleisch führen. Oberstes Ziel der Parodontitisbehandlung ist die Bekämpfung der Infektion. Dies erfolgt durch Entfernung der bakteriellen Beläge. In besonders schweren Fällen erfolgt eine Keimanalyse, um die ursächlichen Bakterien zu identifizieren und diese gezielt durch Antibiotika zu bekämpfen.

Kieferorthopäde

Der Kieferorthopäde ist ein Zahnarzt, der nach erfolgreichem Abschluss des Studiums der Zahnheilkunde eine mindestens dreijährige, hauptberufliche und ganztägige Weiterbildung im Fachgebiet der Kieferorthopädie angeschlossen hat. Diese Spezialausbildung erfolgt sowohl in einer kieferorthopädischen Fachpraxis als auch in einer Universitätsklinik für Kieferorthopädie.

Kieferorthopädie für Erwachsene

Kieferorthopädische Korrekturen sind in jedem Alter möglich – auch bei Erwachsenen können Fehlstellungen behoben werden.

Kieferorthopädie für Jugendliche

Mit herausnehmbaren funktionskieferorthopädischen bimaxillären Geräten, wie z. B. Bionator, Funktionsregler oder Aktivator, können skelettale Fehlstellungen der Kiefer selbst behoben werden. Bei guter Mitarbeit wird eine neutrale Bisslage während der Wachstumsphase durch wachstumsfördernde oder -hemmende Wirkungen erreicht. Funktionskieferorthopädische Geräte kommen zum Einsatz, um das Zusammenspiel von Zähnen, Muskulatur, Zunge, Lippe, Wangen sowie die Körperhaltung zu harmonisieren.

Kieferorthopädie für Kinder

Wir empfehlen einen Vorsorgecheck nach Durchbruch aller Milchzähne. Schädliche Angewohnheiten wie Daumenlutschen, Zähneknirschen, Zungenpressen, Sigmatismen (Sprachfehler) und Mundatmung werden abgewöhnt. Gleichzeitig können kariöse Defekte oder skelettale Fehlbisslagen diagnostiziert werden. Durch präventive Maßnahmen und Ernährungsaufklärung kann frühzeitig für ein gesundes Milchzahngebiss gesorgt werden. So können frühzeitig Zwangsbissführungen oder Folgen von Habits (z. B. lutschoffener Biss) mit herausnehmbaren Zahnspangen beseitigt werden. Ebenfalls ist es möglich, nach vorzeitigem Milchzahnverlust durch Platzhalter die Lücken für die bleibenden Zähne offen zu halten.

Kosten

Bei uns sind Sie optimal versorgt – egal ob gesetzlich oder privat versichert. Für gesetzlich Versicherte gilt Folgendes: Der Umfang der Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenversicherungen richtet sich für Versicherte bis zum 18. Lebensjahr nach dem diagnostischen Schweregrad der Zahn- und Kieferfehlstellung. Mit Hilfe eines fünfstufigen Systems (KIG = Kieferorthopädische Indikationsgruppen) wird der Befund eingeordnet.

Bei Fehlstellungen des Grades 3, 4, 5 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen 80 Prozent der Kosten sofort, 20 Prozent müssen zunächst vom Patienten selbst bezahlt werden. Nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung werden diese von der Krankenkasse zurückerstattet. Die von den Krankenkassen übernommenen Kosten stellen leider nur eine Minimalversorgung dar, sodass private Zuzahlungen notwendig werden. Für den Anspruch an unsere Arbeit der bestmöglichen und individuellen Patientenversorgung mit kurzen und komfortablen Behandlungszeiten genügen oftmals Standardmethoden nicht aus. Bei einer Zweitberatung stellen wir Ihnen die notwendige Behandlung und Behandlungsalternativen vor und sorgen vor ihrem Beginn für Kostentransparenz. Selbstverständlich kann auch eine Behandlung nach Kassenstand erfolgen.

Für privat versicherte Patienten gelten folgende Regelungen: Nach einer Erstdiagnostik und einem ausführlichen Beratungsgespräch erhalten Sie von uns einen detaillierten Heil- und Kostenplan für Ihre private Versicherung. Darin finden Sie eine genaue Darstellung der geplanten Behandlung und der damit verbundenen Kosten. Wir empfehlen, den Kostenplan vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Versicherung einzureichen. Die Höhe der Kostenerstattung hängt von Ihrem gewählten Versicherungstarif ab.

Lachgas

Angst vor zahnärztlichen Eingriffen kann mit Hilfe von Lachgas überwunden werden. Auch wir setzen auf diese Behandlungsmethode – sprechen Sie uns einfach darauf an. Mit Hilfe eines Mischers, dem Flowmeter, wird Lachgas mit Sauerstoff vermengt. Sie atmen das Gemisch über eine spezielle Nasenmaske ein. Schon nach wenigen Atemzügen fühlen Sie sich leicht und entspannt. Dabei verlieren Sie jedoch nie das Bewusstsein und sind während der Behandlung immer ansprechbar. Lachgas wirkt beruhigend, angstreduzierend und schmerzlindernd. Nach der Behandlung verschwindet die Wirkung nach kurzer Zeit und Sie sind wieder verkehrstüchtig. Aufgrund der hohen Patientensicherheit eignet sich diese Behandlungsmethode auch hervorragend für Kinder. Zwar fällt die örtliche Betäubung durch die Spritze nicht weg, jedoch wird diese nicht mehr als schmerzhaft empfunden. Nachdem die Behandlung beendet ist wird die Lachgaszufuhr langsam reduziert, bis Sie nur noch Sauerstoff einatmen. In diesem Zustand bleiben Sie ca. zehn Minuten bis die Sedierung vollkommen abgeklungen ist.

Lupenbrille

Feine Strukturen von Zähnen und Zahnfleisch sind mit bloßem Auge oft nicht zu erkennen und können daher gar nicht bzw. nicht exakt behandelt werden. Wir nutzen aus diesem Grund bei Bedarf eine Lupenbrille mit mehrfacher Vergrößerung. Die Vorteile der Lupenbrille sind vielfältig: Die Lupenbrille verhindert, dass krankhafte Befunde übersehen werden. Denn mittels Lupenbrille sehen wir auch feinste Details und können exakt und gewebeschonender vorgehen. So kann beispielsweise auch die Passgenauigkeit von Füllungen oder Zahnersatz wesentlich gründlicher überprüft werden.

Materialien

Die meisten Kronen und Brücken werden aus Metallen bzw. Metalllegierungen hergestellt und mit Keramik in Zahnfarbe verblendet. Die hoch ästhetische Alternative sind Vollkeramiken. Zirkonoxidkeramik ist durch seine hohe Festigkeit besonders gut für implantatgetragenen Zahnersatz geeignet.

Operationsmikroskop (OP-Mikroskop)

Eine Besonderheit in unserer Praxis ist die Arbeit unter dem Operationsmikroskop. Damit konnten einige Behandlungsmethoden mit der Erweiterung der optischen Möglichkeiten revolutioniert werden – wie beispielsweise bei der Wurzelbehandlung oder der Parodontologie.

Das Operationsmikroskop hat durch seine optische Vergrößerung und besondere Lichtführung die Erfolgsrate der Wurzelbehandlungen vervielfacht. Auch in der Parodontologie und bei prothetischen Arbeiten kann dieses High-Tech-Gerät die Qualität der Behandlung deutlich erhöhen.

Parodontose / Parodontitisbehandlung

Unter Parodontose versteht man im weitesten Sinne die Erkrankung des Zahnfleisches. Tatsächlich gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Erkrankungsformen, die aber heute mit großem Erfolg behandelt werden können – hierfür ist allerdings eine sehr gute persönliche Mundhygiene Voraussetzung. Denn: In einem fortgeschrittenem Stadium kommt es zum Rückgang des Zahnfleisches und schließlich zur Lockerung der Zähne. Sofern Parodontose rechtzeitig erkannt wird, ist sie gut behandelbar. Die Therapie zielt primär auf eine tiefe Reinigung der Zahnfleischtaschen und der Beseitigung der Bakterien ab. Neben einer professionellen Zahnreinigung (PZR) in Kombination mit einer optimierten Mundhygiene, kann eine Reinigung mittels Ultraschall sowie antibakterieller Spüllösungen erfolgen.

Pflege der implantatgetragenen Zähne

Implantatgetragene Zähne sehen nicht nur aus wie natürliche Zähne, Sie können sie auch genauso pflegen. Besonders wichtig sind bei Implantaten die Zahnzwischenräume und die Übergänge zum Zahnfleisch. Hier siedeln sich schnell Keime an, die das Zahnfleisch – und im Laufe der Zeit auch den Kieferknochen um das Implantat – angreifen können. Mit Zahnseide oder kleinen Interdentalbürstchen lässt sich das jedoch verhindern. Unser Prophylaxeteam zeigt Ihnen auf Wunsch die richtige Handhabung der Utensilien und kümmert sich in regelmäßigen Abständen – etwa alle drei Monate – um die professionelle Zahnreinigung. Dabei werden auch hartnäckige Beläge restlos entfernt, so dass Ihre Zähne wieder strahlen.

Praxis-Labor

Die Ausstattung unseres Labors entspricht modernsten Standards und hat für die Patienten zahlreiche Vorteile: So werden bei uns alle Arbeitsschritte von der Modellherstellung über Metall- und Kunststoffarbeiten bis zur letzten Keramikverblendung aus einer Hand durchgeführt.

Zudem arbeiten bei uns nur Fachkräfte, die das Ganze im Blick haben – und keine Techniker, die nur einzelne Arbeitsschritte sehen. Unsere Mitarbeiter prüfen zudem den fertigen Zahnersatz für den Feinschliff im Mund des Patienten und können – sofern notwendig – bei Detailfragen vom Zahnarzt kurzfristig hinzugezogen werden. Weiterer Vorteil: Das kosmetische Einpassen von Keramik oder Kunststoffen entsprechend dem natürlichen Vorbild fällt wesentlich leichter vor Ort.

Dr. Jens Lachmann kann als ausgebildeter Zahntechniker Details beurteilen, bei schwierigen Arbeiten den richtigen Rat und dem Techniker präzise Anweisungen geben. Das hauseigene Labor ermöglicht uns zudem, sehr schnell zu arbeiten. Wir reparieren Risse, Brüche oder Absplitterungen am Zahnersatz in der Regel so schnell, dass Sie darauf warten können. Da es bei uns keine Versandwege gibt, können wir schnell und perfekt erste Hilfe leisten – beispielsweise, wenn Sie sich einen Zahn abgebrochen haben: So ist es für Sie möglich, nach der Behandlung bei uns, problemlos geschäftliche oder private Termine wahrzunehmen.

Professionelle Zahnreinigung

Professionelle Zahnreinigung, kurz PZR, ist die Zahnreinigung beim Zahnarzt durch ausgebildetes Fachpersonal. Auch bei intensiver Zahnpflege und dem Einsatz von Zahnseide verbleiben in den Zahntaschen und in besonders engen Zahnzwischenräumen Beläge. Es bildet sich Zahnstein, ein sogenannter Biofilm. Durch eine PZR werden alle weichen und harten Ablagerungen entfernt. Anschließend werden die Zahnoberflächen mit speziellen Instrumenten und Pasten poliert. Zuletzt werden sie mit einem schützenden Fluoridlack versiegelt. Durch eine professionelle Zahnreinigung minimiert sich das Risiko von bakteriell bedingten Zahnerkrankungen.

Prophylaxe bei Schwangeren und Kleinkindern

Durch den veränderten Östrogenspiegel wird das Zahnfleisch von Schwangeren stärker durchblutet und somit weicher und anfälliger für Entzündungen (Schwangerschaftsgingivitis). Zu Beginn der Schwangerschaft sollten Sie daher einen Prophylaxe-Termin mit uns vereinbaren. Ebenso wichtig wie bei Schwangeren ist die Mundhygiene bei Kleinkindern, denn Milchzähne bilden das Fundament für ein gesundes Gebiss. Wir beraten Sie, wie eine optimale Mundhygiene für Ihren Nachwuchs durchzuführen ist.

Prothesen

Heute ermöglicht die moderne Prothetik einiges: Kronen, Brücken und Prothesen sorgen für intakte Zahnreihen, müheloses Sprechen und Essen. Welche Variante eines Zahnersatzes für Sie infrage kommt, hängt vom jeweiligen Befund ab. Wenn mehrere Lücken bestehen, stellen Prothesen die zeitgleiche, preiswerte Zahnrekonstruktion sicher. Wie Ihre maßgefertigten Prothesen aussehen, resultiert aus einem detaillierten zahnmedizinischen Befund. Grundsätzlich gilt: Eine herkömmliche Prothese sollte nachts herausgenommen werden, weil sie sich im Schlaf lösen kann und möglicherweise den Rachen bzw. die Atemwege blockiert. Eine implantatgestützte Prothese sitzt normalerweise so fest, dass sie nachts gefahrlos getragen werden kann. Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Prothese rund um die Uhr tragen. Mit Hilfe unseres praxiseigenen, modern ausgerüsteten Labors sind wir in der Lage, alle Wünsche nach einem perfekten Zahnersatz zu erfüllen. Von der Einzelkrone bis zur aufwändigen Restauration des ganzen Gebisses nach funktionellen und ästhetischen Maßstäben.

Prothesen und Implantate

Wenn die vorhandene Prothese eine optimale Belastung der Implantate und eine gute Kaufunktion gewährleistet, ist es durchaus möglich, sie für eine Implantatbefestigung umzuarbeiten. Fragen Sie bitte nach, wir empfehlen Ihnen die beste Lösung.

Eine herkömmliche Prothese sollte nachts herausgenommen werden, weil sie sich im Schlaf lösen kann und möglicherweise den Rachen bzw. die Atemwege blockiert. Eine implantatgestützte Prothese sitzt normalerweise so fest, dass sie nachts getragen werden kann. Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Prothese rund um die Uhr tragen.

Retainer

Ein Retainer ist ein dünner Metalldraht oder Glasfaserstreifen, der nach der aktiven kieferorthopädischen Behandlung auf die Innenseite der Zähne geklebt wird. Er soll verhindern, dass sich die Zähne wieder in ihre alte Position zurückstellen. Einen ähnlichen Effekt erzielen wir mit einer herausnehmbaren Schiene, die nachts oder nach Bedarf getragen wird.

Scanvorrichtung

Die Grundlage jeder kieferorthopädischen Behandlung ist die genaue Abdruckabnahme Ihres Gebisses. Mit unserer modernen Scanvorrichtung ist es möglich, präzise digitale Abbildungen Ihres Kauorgans zu machen. Damit entfällt die unangenehme Abdruckabnahme mittels Abformmasse. Gerade Patienten, die zu einem Würgereiz neigen, profitieren von dieser modernen technischen Möglichkeit.

Schnarchschiene

Ist der Atemraum durch Erkrankungen oder andere Faktoren eingeengt, führt dies zu Schnarchgeräuschen und sollte behandelt werden. Mit Hilfe einer Schnarchschiene werden die Zunge und der Unterkiefer automatisch nach vorne positioniert. Schnarchschienen gibt es zwar als vorgefertigte Modelle – wir empfehlen allerdings eine vom Kieferorthopäden erstellte Individualanfertigung. Nicht immer ist es erforderlich, dass Schnarchschienen lebenslang getragen werden. Bei einem positiven Verlauf werden die Muskeln mit Hilfe der Schiene umtrainiert. Die Krankenkasse übernimmt in der Regel nur die Kosten für die erste Beratung.

Sofortimplantation

Implantate können auch sofort nach dem Entfernen von Zähnen eingesetzt werden. Das Implantat wird dabei unmittelbar nach der Entfernung eines Zahnes in die noch frische Wunde gesetzt. Man nennt dies Sofortimplantation.

Sportmundschutz

Zahlreiche Verletzungen an Mund, Zähnen und Kiefer werden durch Sportunfälle verursacht. Um die Unfallrisiken bei bestimmten Sportarten wie Eishockey, Fußball, Inline-Skating, American Football oder Rugby zu minimieren, sollte ein Mundschutz getragen werden. Auch hier empfehlen wir eine Individualanfertigung, die in unserem Dentallabor maßgeschneidert hergestellt wird. Gerade beim Sport ist ein hoher Tragekomfort wichtig – eine Maßanfertigung sitzt fest und sicher, sie kann die Kraft auf Zähne und Mund wirksam abfangen und so das Verletzungsrisiko erheblich minimieren.

Unsichtbare Zahnspangen

Unsichtbare Zahnspangen bestehen aus einem transparenten Schienensystem (Invisalign) – und sind damit kaum sichtbar. Die Schienen werden computergestützt hergestellt und sollten vom Patienten 22 Stunden pro Tag getragen und nach zwei Wochen gewechselt werden. Zahnbewegungen sind jedoch nur im begrenzten Maße möglich.

Veneers

„Veneer“ ist Englisch und bedeutet „Fassade“ oder „Furnier“. Veneers sind sehr dünne, leicht transparente Keramikschalen für die Frontzähne. Sie werden mit einem speziellen Kleber auf den Zähnen befestigt. Man unterscheidet zwischen herkömmlichen Veneers – diese werden aus Keramik gefertigt und sind bis zu einem Millimeter dick – und so genannten Non-Prep-Veneers: Diese sind aus Kunststoff und lediglich bis zu 0,3 Millimeter dick. Der Vorteil: Sie können auf die Zähne geklebt werden, es muss keine Zahnsubstanz entfernt werden wie bei der herkömmlichen Variante. In diese Kategorie fallen auch die sogenannten Lumineers (Markenname).

Veneers beinhalten zahlreiche Vorteile: Das keramische Material ist sehr gut verträglich und es lagern sich weder Plaque noch Zahnstein ab. Der große Vorteil gegenüber Kronen ist, dass nur eine sehr geringe Menge an Zahnsubstanz für das Aufbringen der Veneers abgetragen werden muss. Wer sich einmal für Veneers entschieden hat, muss sie für den Rest seines Lebens tragen. Nur bei Non-Prep-Veneers bleibt der gesunde Zahn vollständig erhalten, sie können rückstandslos vom Zahn entfernt werden.

Da es sich um eine ästhetische oder kosmetische Behandlung handelt, beteiligen sich die Krankenkassen nicht an den Kosten. Auch bei Veneers ist eine gute Mundhygiene wichtig, um zu verhindern, dass sich am Rand der Veneers Karies bildet oder das Zahnfleisch zurückgeht.

Voraussetzungen für Implantate

Eine Implantation bedingt immer eine Vorbehandlung. Sie ist notwendig, damit die Implantate lange und ohne Komplikationen im Kiefer bleiben können. Beispielsweise dürfen keine Schlupfwinkel für krankmachende Bakterien vorhanden sein. In der Praxis bedeutet das, dass zunächst alle kariösen Defekte beseitigt und zu tiefe Zahnfleischtaschen behandelt werden müssen. Der Grund: Ein Implantat ist für pathogene Keime anfälliger als eine natürliche Zahnwurzel, weil das Zahnfleisch nicht so dicht am Titan anheftet wie am natürlichen Zahnbein. Außerdem muss eine optimale Mundhygiene gewährleistet sein. Bei Unsicherheiten sollten vorher mehrere professionelle Zahnreinigungen erfolgen – einschließlich der Unterweisung in eine perfekte persönliche Mundhygiene: Ohne diese ist eine Implantation nicht erfolgversprechend.

Wurzelbehandlung

Ein eigener Zahn ist durch nichts zu ersetzen. Deshalb legen wir großen Wert darauf, die Zähne so lange wie möglich zu erhalten. Besonders wichtig ist hier die Endodontie (endo = 'in'; dont = 'Zahn'), also alle Behandlungen, die das Innere des Zahnes betreffen. In der Regel wird das Gewebe aus dem Wurzelkanalsystem entfernt und durch die sogenannte Wurzelfüllung ersetzt. Die Präzision und Sauberkeit (Sterilität) der Wurzelfüllung ist ausschlaggebend für den Erfolg – daher nutzen wir ein hochmodernes Operationsmikroskop, um bei Entzündungen bis in die feinsten Verästelungen des Wurzelkanalsystems zu gelangen. Es kommt besonders auf einen dichten Verschluss der aufbereiteten Wurzelkanäle an. Mittels maschineller Aufbereitung mit den modernsten Nickel-Titan-Instrumenten kann eine reproduzierbare Präzision erreicht werden, die noch vor kurzer Zeit undenkbar war. Dr. Jens Lachmann arbeitet seit den 90er-Jahren mit einem OP-Mikroskop – zunächst in den USA, heute stehen ihm in seinen Praxen Geräte der Marke Zeiss zur Verfügung.

Zahnspangen

Es gibt verschiedene Systeme, um Fehlstellungen zu korrigieren. Mit herausnehmbaren Geräten ist es möglich, das Wachstum der Kiefer günstig zu beeinflussen. Lose Zahnspangen sind z. B. in der Lage, nach vorzeitigem Ausfallen von Milchzähnen die entstandene Lücke offen zu halten, um damit Platz für den Durchbruch der nachfolgenden bleibenden Zähne zu schaffen.

Zahnfehlstellungen werden durch verschiedene Bracketsysteme und unterschiedliche Drahtqualitäten schnell und gewebeschonend effektiv behoben. Sprechen Sie uns an, gerne stellen wir Ihnen die Materialien gemäß neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse vor. Diese werden jedoch nicht immer von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse getragen.

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